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     Urkunde  Mainzer Denkmalpflegepreis für Andreas Lehr 
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Umbau der Wohnräume im Erdgeschoss Klosterstraße 7, 55124 Mainz-Gonsenheim, zur Praxis für Physiotherapie

Objekt: Flurboden 7 m2 mit Villeroy & Boch 17 x 17 cm unglasiert eingelegten Steinzeugplatten

Bei dem Neuverlegten Steinzeugboden der Firma Villeroy & Boch, Mettlach, handeltes sich um eine Steinzeugfliese,  die von 1880 bis in die 30er Jahre hergestellt wurde. Anhand eines Stempeleindrucks auf der Rückseite und gemäß Rücksprache mit Herrn Weißberger, V & B Bildmosaik Mettlach. Tel.: 06864 / 811360, wurde sie ca.1929 anfertigt und ist in einem Musterbuch der Jahrhundertwende mit der Nr. 487 und Bordüre Nr. 488 abgebildet. Bei der Fliese handelt es sich um unglasiertes Steinzeug mit vier Farbeinlagen, die bis heute weltweit nur in Handarbeit - nicht maschinell - hergestellt werden kann.Hierbei wurde in fünf Arbeitsgängen zuerst der Rohscherben im Fachjargon „guteSeite unten" in einer Form und danach jeweils mit Hilfe einer nach dem Dekor gefertigten Metallschablone die einzelnen Farben in einer Mischung bis zu 1 cm aufgebracht und nach Fertigstellung gepresst. Der Rohscherben wurde dann in einem Tunnelofen, der eigens für den Brennvorgang zugemauert wurde, über mehrere Tage gebrannt. Daraus ergibt sich die Härte und Verschleißbeständigkeit, die sich heute nur mit Feinststeinzeugfliesen, die aus einem Material und bis zur Sinterung gebrannt werden, vergleichen lässt.

Villeroy & Boch Mettlach stellt seit einiger Zeit wieder diese Fliesen in Handarbeit auf Anfrage für Restaurierungsarbeiten her, je nach Dekor für einen m2-Preis von 1.000 -1.500DM.

Arbeitsbeschreibung:

Laut Ausschreibung sollte der Flurboden - er war während der gesamten Bauphase bei Abrissarbeiten und Trennwandstellung weder geschützt noch abgedeckt - auf Bodenhöhe der angrenzenden Räume ausgeglichen und mit Laminat belegt werden.

Bei der Prüfung zur Ausführung der Ausgleichsschicht stellte sich heraus, dass der Plattenbelag im Mörtelbett auf einer Sandschicht ohne Absperrung für aufsteigende Feuchte verlegt war. Aus diesem Grund erfolgte dann die Herausnahme einzelner Platten und nach Säuberung durch Abschleifen und Polieren einiger Bodenplatten die Neuverlegung des alten Bodenbelags im Mörtelbett - Einzelverlegung.

Arbeit101  Durch die Einzelverlegung im Mörtelbett auf feinem Sanduntergrund konnte der   Plattenbelag durch Entnahme von Sand unterhöhlt und die einzelnen Platten   einschließlich Mörtelbett ohne Beschädigung herausgebrochen werden.

                   Arbeit102

Arbeit103  Die einzelnen Platten wurden sortiert und der Mörtel mit einer   Steintrennmaschine bis auf den Scherben abgetrennt.

 

Arbeit201  Der Sandboden wurde auf die erforderliche Aufbau-hohe von ca. 8 cm   ausgehoben und verdichtet. Als Feuchtigkeitssperre  wurde eine zweilagige   Folie ausgelegt.

   

Arbeit202   Auf die Feuchtigkeitssperre wurde eine erdfeuchte Zementmörtelmischung    1:4   mit Gitterverstärkung aufgebracht und verdichtet. Wegen    verschiedener   Bodenhöhen in den angrenzenden Räumen wurde                       alshenfestlegung und   Belagsabgrenzung ein Rahmen aus 3 x 3 cmArbeit203             Messingschienen eingebaut.

 

 

Arbeit302   Die Einzelverlegung und das Plattenformat 17 x 17 cm ermöglichten den    Höhenausgleich von bis zu 2 cm von Raum zu Raum bei einer Belagsbreite von    1,20 m mit einer Wölbung, die bei Begehen spürbar, aber im Fugenverlauf nicht    sichtbar ist.

 

Arbeit301   Da die Eingangstür im Original erhalten wurde, musste im Eingangsbereich ein    Höhenausgleich von 3 cm erfolgen, der mit einem Windfang ausgeglichen wurde 

 

 

Arbeit303   Der Bodenbelag wurde im vorderen Bereich an einer Durchlaufenden Fuge 3    cm tiefer verlegt und die Windfangtür als Abschluss des höheren Plattenbelags    eingebaut. Als Überbrückung und Höhenausgleich wurde eine Fußmatte in    gesamter Breite des Flurs ausgelegt und stellt somit das Gesamtbild des Flurbodens wieder her. Der zugehörige Bodenbelag in den Nischen und Türöffnungen wurde aus Buchtalkeramik  „Keraionfliese" mit Diagonalschnitt angearbeitet und fügt sich durch die Oberflächenbeschaffenheit in den alten Bodenbelag ein.

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  Beispiele von Kunstgewerblichen Mosaikarbeiten

Das Gonsenheimer Rathaus in der Weserstraße:

Der Gonsenheimer Fliesenlegermeister Andreas Lehr, hat sein Haus in der Weserstraße mit einem Kunstwerk verziert in langer Kleinarbeit entstand ein Glasmosaik aus 40626 Einzelteilen das Gonsenheimer Rathaus der fortan die Passanten und Autofahrer auf der Weserstraße begrüßt.

 

Vor dem                   Erstellt wurde das Mosaik in einem Rahmen
anbringen                 welcher nach Fertigstellung auf der Hausmauer des des Mosaik.              angebracht wurde.
 

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Rathaus103

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Rathaus103

 

 

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Ein Clown in der Weserstraße:

Andreas Lehr har wieder zugeschlagen. Der Gonsenheimer Fliesenlegermeister, der sein Haus in der Weserstraße schon mit einem Kunstwerk verziert hat, hat nun auch seine Garage verschönert. In zwei Jahren langer Kleinarbeit entstand aus 9800 Einzelteilen ein Clown, der fortan die Fußgänger und Autofahrer begrüßt. Diese Arbeiten das Gonsenheimer Rathaus und der Clown wurden in der Lokalen Presse entsprechend gewürdigt

 

Vor dem                   Erstellt wurde das Mosaik in                 der Garagenwand
anbringen                 einem Rahmen welcher                         angebracht  wurde.
des Mosaik.             nach Fertigstellung auf

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Stadt Mainz Friedhofs- und Bestattungswesen Friedhof Hechtsheim: Erinnerung an die Vergangenheit Mosaik an Aufbahrungshalle restauriert

Ein erfreulicher Anlass führte Gründezer­nent Wolfgang Reichel gestern zum Friedhof: Zusammen mit Künstler Alois Johannes Plum und Fliesenlegermeister Andreas Lehr präsentierte er ein frisch renoviertes Mosaik zum Gedenken an die Toten und Vermissten der beiden Weltkriege.

„Die Restaurierung hat 5 000 Euro gekostet", sagte Reichel . „So etwas kann man sich nicht jedes Jahr leisten. Aber diese Investition hat sich mit Sicherheit gelohnt." Der Stadt sei es ein großes Anliegen, Ehrendenkmäler in ihrer ursprünglichen Form zu erhalten. „Damit unsere Zukunft friedvoll bleibt, dürfen wir unsere Vergangenheit nicht leugnen, sondern müssen uns ihrer erinnern", betonte der Beigeordnete. „Gedenktafeln tragen ein großes Stück dazu bei."

Im Namen des Ortsbeirats bedankte sich Dorothea Müller-Jost für das friesartig angeordnete Gedenkmosaik, das die Auferstehung Christi darstellt und an der Wand neben dem Haupteingang der Aufbahrungshalle im Dünnbett mit Epoxydharz verlegt wurde. „Ganz viele Menschen hatten mich auf das Mosaik angesprochen", verriet Müller-Jost. „Es ging das Gerücht um, dass Mosaik solle verschwinden und die Wand glatt verputzt werden." Deshalb sei es wunderbar, dass das Kunstwerk in neuem Glanz er­strahle.

Anfang der 60er Jahre hatte der Maler und Grafiker Plum das Bildmosaik geschaffen, das am 18. November 1962 eingeweiht wurde. „Aufsteigende Feuchtigkeit und kalte Winter hatten dazu geführt, dass sich große Teile des Bildes vom Untergrund gelöst haben", berichtete Lehr, der 250 Arbeitsstunden in die künstlerische Nachbildung steckte, die im Juni entfernt und Anfang November an ihren alten Platz zurückgebracht wurde.

Der Gonsenheimer löste das Mosaik vom Untergrund, um es in der Werkstatt mechanisch zu säubern. Weil die Verwitterung stark fortgeschritten und das teilweise nur zwei Millimeter starke Glas zersplitterte, fixierte der Fliesenlegermeister nach einer Aufzeichnung des alten Mosaiks die einzelnen Glasteile im Maßstab 1:1 mit italienischem Bisazza Glasmosaik aus mehr als 20100 Teilen zu einem Bild. Die Vorgabe des alten Mosaiks ergänzte Fliesenlegermeister Lehr, indem er die Darstellung des „Lamm Gottes" in den Mittelpunkt des Kunstwerks rückte.

 

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Fertigung eines Brunnenbettes mit Wasserfontäne an der Einfahrt nach Gonsenheim über die Koblenzerstraße im Auftrag des Vereins "Schöneres Gonsenheim" 

Arbeitsmodell

Objekt: Brunnen- Glasmosaik aus ca. 48000 Mosaiksteinchen im Grundmaß 2,5 x 2,5 cm mit Glaßsschneider und Brechzange bearbeitet.

Arbeitsbeschreibung:

Auf einem Netzgewebe als Träger mit Kleber fixiert angefertigt, nach Fertigstellung in handlichen Matten zum Transport zugeschnitten und vor Ort im Dünnbett verlegt und mit Epoxydharz ausgefugt. Um weiter Bilder des Brunnen Und Wappenaufbaus zu sehen klicken sie bitte hier

Arbeitsmodell

InArbeit

InArbeit

Arbeitsvorlage    

Unterbau/Träger für   Mosaik

Mosaik Wappen von Gonsenheim

 

 

Vor der eindrucksvollen Kulisse des Rheinhessendoms .entsteht in Gonsenheim am Ortseingang Leichborn die Brunnenanlage, die vom Verein "Schöneres Gonsenheim" für rund 140000Euro finanziertworden ist.

Stimmen der Presse zum neuen Gonsenheimer Wahrzeichen!

Stadtteile

RHEIN MAIN PRESSE

Fontäne vor Rheinhessendom

Verein „Schöneres Gonsenheim" gestaltet Brunnenanlage am Ortseingang

Ein Aushän­geschild für den Stadtteil soll der neu gestaltete Ortsein­gang am Leichborn werden. Der Verein „Schöneres Gon­senheim" hat hier die Initiati­ve ergriffen.

GONSENHEIM

Von Maike Hessedenz

Vor der eindrucksvollen Kulisse des Rheinhessendoms entsteht in Gonsenheim am Ortseingang Leichborn die Brunnenanlage, die vom Verein „Schöneres Gonsenheim" für rund 140000 Euro f:inanziert worden ist. Im „Rohbau" ist der neue Brunnen am Leichborn in Gonsenheim fertig. Was noch fehlt, ist ein grünes Gesicht und die Wasserfontäne „Erst wenn der Brunnen am Sprudeln ist, bin ich zufrieden",  sagt Dr. Rainer Roßkopf, Vorsitzender des Vereins „Schöneres Gonsenheim". Dieser hatte nämlich dafür gesorgt, dass die Ortseinfahrt, die täglich tausende von Autos passieren, mit dem Brunnen zum Aushängeschild von Gonsenheim werden soll.140000 Euro hat der Verein investiert: Mitgliedsbeiträge und vor allem auch Spenden hatten diese große Summe zu­sammengebracht. Mit der Bepflanzung wird im Frühjahr losgelegt vor allem Buchs und weitere Grüngewächse sollen dann das Umfeld des runden Brunnens bestimmen. Highlight wird aber vor allem die Fontäne: Bis zu sechs Meter hoch soll der Wasserstrah lsprudeln. Der Standort am Leichborn wurde nicht nur aufgrund, seiner exponierten Lage ausgewählt;  vor allem die Blickachse zum Rheinhessendom, der Kirche St. Stephan, sei von dieser Stelle aus einzigartig.

Betriebskosten

• Etwa 3500 Euro wird der Brunnen pro Jahr an Kosten verursachen. Auch diese Summe will der Verein aus der eigenen Tasche finanzieren

 

Fontäne sprudelt im Gonsenheimer Brunnen

Verein setzt neuen Akzent im Ortsbild/Viele Sponsoren wirken an der Verschönerung des Stadtteils mit

GONSENHEIM

Volks­feststimmung in Gonsenheim. „Wenn alle Brünnlein fließen" schallt es an der Koblenzer Straße. Der Gesangverein „Cäcilia" singt vor zahlreichen Gästen zur feierlichen Einweihung des neuen Brunnens an der Ortseinfahrt. Der fließt allerdings nicht wie ein Brünnlein, sondern schießt eine sechs Meter hohe Fontäne in die Höhe. Der Verein „Schöne­res Gonsenheim" hat damit erneut einen Akzent zur Ortsver­schönerung gesetzt. Vereinsvorsitzender Dr. Rainer Roßkopf hatte vielen zu danken, die an der Verwirkli­chung des Planes beteiligt wa­ren: 180 treuen Mitgliedern und Sponsoren, Planer und Architekt Wolfgang Marx und Sohn Kurt, sechs städtischen

Ämtern und nicht zuletzt Flie­senlegermeister Andreas Lehr. Er hat ein Gonsenheimer Mosaik-Wappen mit einem Durchmesser von zwölf Me­tern im Brunnenbecken gestal­tet. Beifall gab es auch für die VR-Bank Mainz, die Sparkasse und die Mainzer Volksbank, die für die Betriebskosten des Brunnens aufkommen. Der örtliche Gewerbeverein legte noch 1000 Euro dazu. Der Brunnen wird zudem abends beleuchtet und soll nach den Worten von Oberbürgermeister Jens Beutel allen Passanten den Gemeinsinn der Gonsen­heimer Bürger vermitteln.

Ortsvorsteherin Sabine Flegel sprach von einer neuen Vi­sitenkarte für den Vorort. Auch das Umfeld des Brun­nens wurde vom Verein be­grünt und mit Sitzbänken ver­sehen. Über 200000 Euro für Ortsverschönerungen aller Art wurden bisher investiert, der Turnhallen-Vorplatz gestaltet, Spielgeräte angeschafft und Bäume gepflanzt.

Alle Redner wiesen auf die Blickachse vom Brunnen durch das Gonsbachtal auf den Rheinhessendom hin, die ge-wiss Motiv für Fotografen und Maler sein wird. Pfarrer Nose und Diakon Beckhaus spra­chen Segensworte, ehe der OB die Fontäne unter Beifall per Knopfdruck sprudeln ließ.

 

Der Verein „Schöneres Gonsenheim" lässt den Brunnen am Ortseingang Koblenzer Straße nun sprudeln

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